Hüftdysplasie, Hüftluxation: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Oktober 2014)

Einer Hüftdysplasie können Sie nicht vorbeugen, da es sich um eine angeborene Fehlstellung handelt. Die Hüftluxation bildet sich allerdings meist erst nach der Geburt aus. Doch schon einfache Maßnahmen können dazu beitragen, dass infolge der Hüftgelenksdysplasie keine Hüftluxationen und Hüftschäden entstehen.

Damit eine Hüftdysplasie beim Baby sich nicht verschlimmert oder eine Hüftluxation verursacht, ist es vor allem wichtig, das Hüftgelenk Ihres Babys nicht frühzeitig zu strecken – denn: Das Hüftgelenk ist bei der Geburt noch unreif. Damit es richtig weiterreifen kann und keine Fehlstellung entsteht, muss ein Baby sein Hüftgelenk weiterhin in der Beugestellung halten können, die es schon im Bauch der Mutter eingenommen hat.

Dass eine frühzeitige Streckung des Hüftgelenks die Hüftdysplasie mit Hüftluxation fördert, sieht man bei Völkern, die schon ihre Neugeborenen zum Tragen auf sogenannte Wickelbretter binden: Dort kommen Hüftluxationen besonders oft vor. Bei Völkern, die traditionell Tragetücher für ihre Babys verwenden, findet sich hingegen so gut wie gar keine Hüftgelenksdysplasie mit Hüftgelenksluxation.

Wenn Sie der Hüftdysplasie entgegenwirken und so einer Hüftluxation vorbeugen möchten, ist also Folgendes empfehlenswert:

  • Tragen Sie Ihr Baby in einem Tragetuch.
  • Wickeln Sie Ihr Baby so, dass sein Hüftgelenk gebeugt ist.
  • Vermeiden Sie es, Ihr Baby frühzeitig und zu oft in Bauchlage zu legen.

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