Hüftdysplasie, Hüftluxation: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Oktober 2014)

Bei angeborener Hüftdysplasie und Hüftluxation gelingt die Diagnose in der Regel frühzeitig, weil es üblich ist, das Hüftgelenk bei den Vorsorgeuntersuchungen U2 und U3 zu untersuchen.

Hierbei erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung des Babys, bei der sich die ersten Anzeichen für eine Hüftdysplasie oder Hüftluxation ergeben können. Darauf folgt eine Ultraschalluntersuchung: Im Ultraschall kann der Arzt das Verhältnis zwischen Hüftkopf und Hüftpfanne sehen und die knorpeligen Pfannendachanteile beurteilen.

Eine Röntgen-Untersuchung von Kindern mit Hüftdysplasie und Hüftluxation ist nur dann zur Diagnose erforderlich, wenn eine Behandlung nötig ist. Bei einer behandlungsbedürftigen Hüftgelenksluxation kommt auch nach der Behandlung immer eine abschließende Röntgenuntersuchung zum Einsatz, um einen Gelenkabbau (bzw. Hüftkopfnekrose) auszuschließen.


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