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Forenexpertin: Dr. Anja Liekfeld
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HornhautgeschwürHornhautgeschwür: VerlaufStand: 29. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ein Hornhautgeschwür (Ulcus corneae) ist eine Augenerkrankung mit grundsätzlich ernst zu nehmendem Verlauf: Je nachdem, wodurch das Hornhautgeschwür entstanden ist, kann sich der Zustand sehr schnell – manchmal innerhalb von Stunden – deutlich verschlechtern. Wenn es gelingt, das Geschwür durch die medikamentöse Therapie zu stoppen, bleibt eine Narbe – also eine Trübung der Hornhaut – zurück. Je nachdem, wo diese Hornhauttrübung liegt und wie groß sie ist, ist das Sehvermögen des betroffenen Auges beeinträchtigt. Wenn das Hornhautgeschwür im ungünstigsten Fall im weiteren Verlauf die Hornhaut durchlöchert, ist der Ausgang der Erkrankung – auch bei einer Notoperation – oft folgenschwer. Das Sehvermögen kann dann infolge des Ulcus corneae deutlicher beeinträchtigt sein; bisweilen kann das vom Geschwür betroffene Auge auch völlig erblinden. Weiterlesen: Hornhautgeschwür: Vorbeugen Das könnte Sie auch interessieren
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