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Hornhautgeschwür

Hornhautgeschwür: Diagnose

Stand: 29. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Hornhautgeschwür (Ulcus corneae) ist die Diagnose in der Regel leicht zu stellen. Meist weist die Vorgeschichte (Anamnese) der Betroffenen (Kontaktlinsen, geschwächte Immunabwehr, vorausgegangene Augenverletzung usw.) auf eine mögliche Hornhautschädigung hin. Den Verdacht auf ein Hornhautgeschwür kann der Arzt durch eine Untersuchung der Augen an der Spaltlampe bestätigen, bei der Geschwüre meist deutlich zu erkennen sind. Bei einem Hornhautgeschwür ist es ratsam, immer die Tränenwege zu spülen, um auszuschließen, dass diese verengt sind.

Liegt ein Hornhautgeschwür vor, sind zur weiteren Diagnose verschiedene Tests nötig, um die Ursachen des Geschwürs zu bestimmen und eine geeignete Therapie einleiten zu können. Hierzu entnimmt der Augenarzt zunächst einen Abstrich von der Bindehaut des Auges und vom Grund des Hornhautgeschwürs. Möglicherweise gelingt es, in diesen Proben ursächliche Keime nachzuweisen. Wenn sich dabei herausstellt, dass Bakterien die Erreger des Ulcus corneae sind, ist es zur optimalen Behandlung nötig, deren Resistenz (Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Antibiotika) zu bestimmen.

Weiterlesen: Hornhautgeschwür: Therapie

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