Hohlfuß: typische Symptome

Veröffentlicht von: Till von Bracht (09. Februar 2016)

Ein Hohlfuß ist durch eine Fußfehlstellung gekennzeichnet, die meist schon von außen deutlich zu erkennen ist: Das Längsgewölbe des Fußes ist beim Hohlfuß stark überhöht, sodass der Fuß kürzer und gedrungener ist. Oft finden sich beim Hohlfuß eine nach innen gerichtete Ferse (O-Stellung) sowie Hammerzehen und Krallenzehen.

Der Hohlfuß stellt durch seine äußeren Symptome das Gegenstück zum Plattfuß dar.

Die für den Hohlfuß typische Fußfehlstellung führt dazu, dass der Auftritt des Fußes verändert ist: Dabei tragen ausschließlich die Ferse und der Vorfuß die Körperlast. Diese Fehlbelastung des Fußes ist für die beim Hohlfuß auftretenden Beschwerden verantwortlich, die meist vom Vorfuß ausgehen: Weil der Fußballen übermäßig beansprucht ist, verursacht der Hohlfuß unterhalb des Ballens ein verändertes Beschwielungsmuster und starke Schmerzen.

Je nach Ursache für die Fehlstellung verändert sich der Hohlfuß sehr langsam über Jahre hinweg. Auch die Symptome nehmen schleichend zu. In der Regel suchen die Betroffenen dann Hilfe, wenn ihnen das Schuhetragen Beschwerden bereitet: Auf dem Fußrücken, an der Fußsohle des Ballens und an den Zehen führen die Schuhe zu schmerzhaften Druckstellen. Die Hammer- und Krallenzehen entwickeln sich typischerweise erst im fortgeschritteneren Verlauf der Fußdeformation. Als weitere Anzeichen für den Hohlfuß bilden sich Hühneraugen (Clavi) an den Zehen aus.

Wer Hohlfüße hat, zeigt entsprechend einen unsicheren Gang und knickt leicht um, was zu Verletzungen führen kann.


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