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Hörsturz

Hörsturz: Verlauf

Stand: 21. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein Hörsturz kann einen unterschiedlichen Verlauf nehmen. In wenigen Fällen bessern sich die Beschwerden von selbst (Spontanremission), in anderen erst mit Hilfe einer Behandlung. Doch können auch dauerhafte Symptome bestehen bleiben. Je früher ein Hörsturz behandelt wird, desto günstiger ist oft auch sein Verlauf.

Komplikationen

Wird ein Hörsturz nicht rechtzeitig behandelt, sind Komplikationen möglich – so besteht die Gefahr einer dauerhaften Hörminderung. In schweren Fällen kann es zur Taubheit auf dem betroffenen Ohr kommen.

Die häufigste Spätfolge eines Hörsturzes ist Tinnitus. Dabei handelt es sich um Störgeräusche im Ohr wie Pfeifen, Klingeln oder Rauschen, die von den meisten Betroffenen als sehr beeinträchtigend erlebt werden.

Prognose

Beim Hörsturz richtet sich die Prognose nach der Schwere der Symptome und dem Zeitpunkt der Behandlung. In etwa der Hälfte der Fälle bessert sich ein Hörsturz auch ohne Behandlung innerhalb von 24 Stunden. In den anderen Fällen steigen die Heilungschancen, je früher mit der Therapie begonnen wird. So kann angemessene Therapie die Hörfähigkeit größtenteils wiederherstellen, wenn sie innerhalb der ersten Stunden beginnt, spätestens aber eine Woche nach Eintreten des Hörsturzes.

Weiterlesen: Hörsturz: Vorbeugen

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