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Forenexperte: Prof. Dr. Markus Suckfüll
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HörsturzSauerstoffüberdruck-TherapieStand: 21. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Therapie eines Hörsturzes durch Sauerstoffüberdruck (hyperbare Sauerstofftherapie, HOB) erfolgt in einer Überdruckkammer. Über eine Atemmaske atmet der Betroffene reinen Sauerstoff ein. Hierdurch reichert sich verstärkt Sauerstoff im Blut und Gewebe an, sodass die Haarzellen wieder besser mit Sauerstoff versorgt werden. Vor der Anwendung sind umfangreiche Voruntersuchungen notwendig. Der HNO-Arzt kann eine hyperbare Sauerstofftherapie einsetzen, wenn eine Therapie mit Infusionen nicht erfolgreich war, möglichst innerhalb von drei Monaten nach einem Hörsturz. Laser-Ginkgo-VerfahrenBeim Laser-Ginkgo-Verfahren verabreicht der HNO-Arzt eine Spritze mit gelöstem Ginkgo-Extrakt. Ginkgo ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der die Fließeigenschaften des Bluts verbessert und so vor allem das Gehirn besser durchbluten soll. Im Anschluss an die Spritze wird das erkrankte Innenohr eine Stunde lang mit einem sogenannten Low-Laser-Strahl bestrahlt, was zu einer erhöhten Sauerstoffversorgung führen soll. Eine wissenschaftliche Bestätigung für den Erfolg dieser Methode steht bis jetzt noch aus. Weiterlesen: Hörsturz: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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