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Porträt Prof. Dr. Peter Wust Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust Forum Krebserkrankungen
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(Stand: 28. Februar 2010)

Der Hodenkrebs ist ein seltener, bösartiger Tumor, welcher sich aus den Keimzellen des Hodens entwickelt, aus denen auch die Samenzellen (Spermien) hervorgehen.

Die Ursachen, die zum Hodenkrebs führen, sind noch ungeklärt. Zu den Risikofaktoren gehören eine genetische Veranlagung oder ein Hodenhochstand (Maldescensus testis).

Das zentrale Symptom bei Hodenkrebs ist die schmerzlose, harte, überwiegend einseitige Hodenschwellung. Sie wird meist von der Person selbst oder oft von der Partnerin beziehungsweise dem Partner getastet. Der Hodenkrebs wird mit Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie behandelt. Die Wahl des Therapieverfahrens hängt in erster Linie von der Art und dem Stadium des Tumors ab. Wird Hodenkrebs rechtzeitig erkannt, besteht eine nahezu 100-prozentige Chance auf Heilung. Auch im fortgeschrittenen Stadium sind die Aussichten, wieder gesund zu werden, gut bis sehr gut. Vorbeugende Maßnahmen sind bisher nicht bekannt. Jeder Mann zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr sollte jedoch zur Tumorfrüherkennung die Hoden regelmäßig selbst untersuchen.

Weiterlesen: Hodenkrebs: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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