Hodenentzündung (Orchitis): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (13. April 2015)

Bei einer Hodenentzündung (Orchitis) richtet sich die Therapie nach der auslösenden Ursache. Bei einer durch Viren bedingten Hodenentzündung genügen zur Behandlung unterstützende Maßnahmen – das bedeutet zum Beispiel Bettruhe sowie die Hoden hochlagern und kühlen. Zusätzlich können entzündungshemmende Medikamente – wie zum Beispiel Glukokortikoide – zum Einsatz kommen, um die Beschwerden weiter zu lindern.

Bei einer durch Mumps verursachten Hodenentzündung fördert eine medikamentöse Therapie mit Interferonen (α-Interferon) die Heilung.

Haben Bakterien die Hodenentzündung verursacht, verschreibt der Arzt in der Regel Antibiotika. Sind die Hoden durch die Entzündung sehr stark geschwollen oder haben sich im Hodengewebe eitrige Abszesse gebildet, ist in seltenen Fällen eine Operation notwendig: Diese operative Orchitis-Therapie besteht darin, die infektiösen Herde zu beseitigen, um den Hoden zu entlasten.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst