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HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe)Stand: 6. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesDie HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe) ist eine Notfallbehandlung, die das Risiko einer möglichen HIV-Infektion um bis zu 80 Prozent senken kann. Sie ist sinnvoll, wenn das begründete Risiko einer HIV-Übertragung besteht – etwa nach einer Kondompanne mit einem HIV-positiven Partner. Die HIV-PEP kann keinesfalls eine Alternative für Safer Sex sein! Mit der HIV-PEP sollten Sie so früh wie möglich nach einer anzunehmenden HIV-Infektion beginnen. Bis zu 48 Stunden nach dem Vorfall kann noch mit einer HIV-PEP begonnen werden, besser jedoch innerhalb der ersten 2 Stunden. Begeben Sie sich deshalb am besten so rasch wie möglich – auch nachts – in die HIV- oder Notfallambulanz einer Klinik oder in eine HIV-Schwerpunktpraxis. Während der HIV-PEP nimmt man vier Wochen lang eine Kombination aus zwei bis drei Medikamenten ein. Der Erfolg der HIV-PEP muss nach dieser Zeit mit einem HIV-Test geprüft werden. Danach folgen im Abstand von jeweils vier Wochen noch drei weitere Tests. Fallen alle diese Tests negativ aus – sind also keine HI-Viren nachzuweisen – konnte eine HIV-Infektion verhindert werden. Besteht nach Ansicht des Arztes beim Betroffenen kein HIV-Infektionsrisiko, darf der Arzt die Durchführung einer HIV-PEP auch ablehnen. Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht verpflichtet, die Kosten für eine HIV-PEP zu übernehmen, tut dies jedoch in vielen Fällen teilweise oder ganz. Je nachdem kann es jedoch möglich sein, dass Sie die Kosten selbst tragen müssen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaHIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe)Das könnte Sie auch interessieren
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