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HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe)

Wie funktioniert die HIV-PEP?

Stand: 6. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Man sieht mehrere blau-weiße Kapseln.
HIV-PEP: Eine regelmäßige Medikamenten-Einnahme ist wichtig für den Erfolg.

Hält der Arzt eine HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe) für angebracht, bekommt man eine Medikamenten-Kombination aus mindestens zwei verschiedenen Wirkstoffen. Diese Wirkstoffe sind virenhemmende Mittel und sollen die Virenzahl im Körper verringern. Dadurch hat das Immunsystem bessere Chancen, die mögliche Infektion zu bekämpfen.

In der Regel kommen zwei verschiedene Arten von Medikamenten zum Einsatz:

  • Reverse-Transkriptase-Hemmer
  • HIV-1-Proteasehemmer

Reverse-Transkriptase-Hemmer verhindern, dass die HI-Viren die Zellen des Betroffenen "umprogrammieren" und diese dazu bringen, neue Viren zu produzieren. Eine typische Kombination solcher Reverse-Transkriptase-Hemmer sind zum Beispiel die Wirkstoffe Zidovudin mit Lamivudin oder Tenofovir und Emtricitabin.

Als drittes Medikament kommt häufig ein HIV-1-Proteasehemmer hinzu. Das sind Wirkstoffe, die ein spezielles Enzym des HI-Virus blockieren: die sogenannte HIV-1-Protease. Diese Wirkstoffe verhindern, dass HIV-befallene Zellen, die bereits umprogrammiert worden sind, neue Virusteile herstellen. Auch dies erschwert eine Vermehrung der HI-Viren beziehungsweise verringert das Risiko, dass die HI-Viren weitere Zellen befallen können.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe)

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