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HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe)

Schwangere, Stillende und Diabetiker

Stand: 6. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Bei manchen Personengruppen muss vor einer HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe) einiges berücksichtig werden:

  • Bei Frauen, die keine sichere Verhütung praktizieren, darf eine HIV-PEP zwar begonnen werden, es muss jedoch gleichzeitig ein Schwangerschaftstest gemacht werden, um sicherzugehen, dass keine Schwangerschaft vorliegt.
  • Bei Schwangeren kann prinzipiell auch eine HIV-PEP begonnen werden. Hier ist jedoch wichtig, dass nur bestimmte Wirkstoffe gewählt werden, die das Ungeborene möglichst nicht gefährden. Der Arzt muss die Schwangere über mögliche Nebenwirkungen und Risiken informieren.
  • Die bei der HIV-PEP eingenommenen Medikamente gelangen auch in die Muttermilch. Stillende Frauen sollten deshalb für den Zeitraum der HIV-PEP entweder vorrübergehend auf das Stillen verzichten oder in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abstillen.
  • Diabetiker sollten während einer HIV-PEP unbedingt eine enge Überwachung durch den Arzt wahrnehmen, da bei ihnen bei Einnahme eines HIV-1-Proteasehemmers der Stoffwechsel entgleisen kann.

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HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe)

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