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Stand: 6. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Kommt es im Beruf zu einem Kontakt mit HIV-infiziertem Material, der eine HIV-PEP (HIV-Postexpositionsprophylaxe) erfordert, übernehmen die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (also Berufsgenossenschaften oder Unfallkassen) die Kosten, sofern eine Unfallanzeige erfolgt ist.
In allen anderen Fällen übernimmt in der Regel die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten ganz oder teilweise, sofern tatsächlich das Risiko einer HIV-Infektion besteht. Sie ist jedoch nicht verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Darüber muss der Arzt den Betroffenen informieren. Die anfallenden Kosten müssen also unter Umständen selbst getragen werden – für eine vierwöchige HIV-PEP wären das etwa 1.500 bis 1.800 Euro.
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