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Stand: 13. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Seit dem Jahr 2000 gibt es wieder mehr HIV-Neuinfektionen in Deutschland. Jedes Jahr stecken sich bundesweit rund 3.000 Personen mit dem HI-Virus an. Zudem verzeichnet man seit einiger Zeit einen starken Anstieg in Osteuropa und Asien. Auch weltweit hat man HIV und AIDS noch lange nicht im Griff: 2001 waren etwa 29 Millionen Menschen rund um den Globus infiziert, 2008 waren es bereits 33 Millionen.
Vor allem in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist die Entwicklung kritisch: Hier leben mit über 22 Millionen Betroffenen rund 70 Prozent aller HIV-positiven Menschen und in dieser Region kommt es auch zu den meisten Todesfällen durch AIDS.
HIV lässt sich heute gleichzeitig von verschiedenen Seiten bekämpfen. Zwar sinkt die sogenannte Viruslast (Zahl der Viren im Blut) unter der modernen Therapie ab – nach Absetzen der Therapie vermehren sich die Viren jedoch wieder. HIV-Infizierte und AIDS-Erkrankte sind daher auf eine Dauerbehandlung mit Medikamenten angewiesen. Auch wenn die Lebensqualität der Menschen mit HIV ansteigt und es nicht zwangsläufig zu einer AIDS-Erkrankung kommen muss – Heilung gibt es bislang nicht. Bis heute gibt es keinen Behandlungsansatz, mit dem man das Virus vollständig aus dem Körper eliminieren kann.
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