|
Anzeige
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Hirntumoren
HirntumorHirntumorenForumKrebs- erkrankungen
Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren (Stand: 28. Dezember 2009) Der Begriff Hirntumor ist eine Sammelbezeichnung für sowohl gutartige als auch bösartige Geschwulste im Schädel, die direkt aus dem Gewebe des Gehirns oder der Hirnhäute entstehen. Hirntumoren machen beim Erwachsenen nur einen sehr geringen Teil aller Krebserkrankungen aus. Sie zählen damit zu den eher seltenen Erkrankungen. Im Kindesalter treten Hirntumoren im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen allerdings häufiger auf. Man kann Hirntumoren nach unterschiedlichen Eigenschaften einteilen, zum Beispiel nach ihrem Wachstum: Gutartige Tumoren wachsen nur langsam und bleiben dabei meist von benachbartem, gesunden Hirngewebe gut abgrenzbar. Ein bösartiger Hirntumor nimmt dagegen schnell an Größe zu und wächst dabei zerstörerisch in das umgebende Gewebe hinein (sog. infiltratives Wachstum). Auch die jeweilige Zellart, aus der sich die Geschwulst entwickelt hat, ist ein Unterscheidungsmerkmal der Hirntumoren. Primäre Hirntumoren entstehen aus Zellen des Gehirns oder aus den Hirnhäuten (sog. Meningen), die das Gehirn umhüllen. Im Gegensatz dazu entstehen Hirnmetastasen aus Krebszellen, die ein Tumor anderer Organe (z.B. Lungenkrebs oder Brustkrebs) ins Gehirn gestreut hat. Hirnmetastasen zählen deshalb nicht zu den primären Hirntumoren. Die Symptome bei Hirntumoren sind vielfältig und hängen von der betroffenen Hirnregion ab. Die häufigsten Beschwerden bei einem Hirntumor sind Kopfschmerzen, Krampfanfälle (epileptische Anfälle) und Wesensveränderungen. Bei der Diagnose eines Hirntumors spielen die sogenannten bildgebenden Verfahren wie die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) eine entscheidende Rolle. Die Therapie eines Hirntumors erfordert die Zusammenarbeit mehrerer medizinischer Fachrichtungen und besteht wenn möglich aus Operation, Bestrahlung (Strahlentherapie) und seltener auch Chemotherapie. Die Prognose hängt vom Wachstumsverhalten der Tumorzellen ab. Auch die Lage des Tumors im Schädel beeinflusst die Prognose: Eine Operation ist bei sehr schwer zugänglichen Hirntumoren manchmal kaum möglich oder mit erhöhtem Risiko verbunden. Bei langsamem Tumorwachstum können nicht betroffene Hirnareale die Funktionen der geschädigten Hirnregion übernehmen. Dies ist zwar nur in begrenztem Umfang möglich, es erklärt jedoch, warum manchmal sehr große Hirntumoren (z.B. Meningeome) lange Zeit keine Beschwerden verursachen. Weiterlesen: Hirntumoren: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
Krankheitsgebiet KrebsErfahren Sie im Überblick alles über Krebs, mögliche Therapien und wie Sie vorbeugen können. Lesen Sie außerdem, wie Sie den Alltag mit Krebs meistern und ein weitgehend normales Leben führen können. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2010 goFeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |