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Hirntumor

Strahlentherapie

Stand: 22. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein weiteres wichtiges Verfahren bei der Hirntumor-Therapie ist die Strahlentherapie (Bestrahlung). Je nach Befund kann sie heilen, die Therapie unterstützen (z.B. bei Astrozytomen) oder die Beschwerden lindern (z.B. bei Hirnmetastasen).

Die vorgesehene Strahlendosis erhält der Patient über einen Zeitraum von einigen Wochen verteilt in mehreren Sitzungen. Bei einer einzigen Behandlung mit der entsprechenden Dosis wäre die Bestrahlung mit zu großen Nebenwirkungen verbunden. Als häufigste Nebenwirkung verstärkt sich vorübergehend die Schwellung des Hirngewebes, welches den Hirntumor umgibt (Ödem). Weitere Nebenwirkungen dieser Therapie können sein:

Chronische (lange andauernde) Nebenwirkungen sind selten.

Im Gegensatz zur dieser "konventionellen" Strahlentherapie steht auch die Radiochirurgie oder stereotaktische Strahlentherapie zur Verfügung. Bei diesem Vorgehen fixiert der Arzt den Kopf des Patienten mit einem Rahmen. Anhand von Bildaufnahmen (z.B. CT- und MRT-Bilder) errechnet ein Computer die Lage des Gehirntumors und richtet Strahlen mit höherer Dosis ausschließlich auf diese Stelle. Dadurch stirbt das Krebsgewebe ab.

Weiterlesen: Hirntumor: Therapie – Chemotherapie

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