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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
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HirntumorChemotherapieStand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine Chemotherapie bietet nur bei bestimmten Hirntumoren eine erfolgversprechende Behandlung. Ein Beispiel hierfür sind Lymphome des Gehirns. Dabei verabreicht der Arzt die Wirksubstanzen – die Zytostatika – entweder über die Vene (intravenös) ins Blut oder über einen Einstich in den Rückenmarkskanal (Lumbalpunktion) in das Nervenwasser (Liquor). Bei Hirntumoren im Kindesalter spielt die Chemotherapie eine zunehmend bedeutendere Rolle. Das kindliche Gehirn ist insbesondere bei jungen Kindern sehr empfindlich gegenüber einer Bestrahlung: Neben Funktionsausfällen des Gehirns, Entwicklungsstörungen und einer Intelligenzminderung besteht auch das Risiko, wieder einen Hirntumor zu entwickeln. Deshalb wird versucht, die Strahlendosis gering zu halten oder sogar ganz auf eine Bestrahlung zu verzichten. Eine Kombination aus Chemotherapie in Verbindung mit einer Operation und der Strahlentherapie ist daher eher ratsam. Andere Behandlungsverfahren (z.B. Gentherapie) sind bisher nur experimentell. Weiterlesen: Hirntumor: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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