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Hirntumor

Hirntumor: Symptome

Stand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein Hirntumor kann vielfältige Symptome verursachen, häufig sind diese Symptome uncharakteristisch. Das heißt, dass diese Anzeichen auch bei anderen Erkrankungen auftreten und oft eine harmlose Ursache haben. Typische Hirntumor-Symptome sind:

Der knöcherne Schädel setzt der Ausdehnung eines Gehirntumors enge Grenzen: Wächst eine Geschwulst im Gehirn sehr rasch (z.B. Hirnmetastasen), so treten Beschwerden schon frühzeitig auf.

Symptome wie Lähmungen, Sehstörungen, Sprachstörungen und Koordinations- oder Gangstörungen können indirekte Hinweise darauf geben, wo sich der Hirntumor genau befindet. Die Symptome sind je nach Ausprägung typisch für den Ausfall einer ganz bestimmten Hirnregion: Ist zum Beispiel bei einem Hirntumor-Patienten der linke Arm gelähmt, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass sich der Gehirntumor in der rechten Hirnhälfte befindet. Auch aus Krampfanfällen lässt sich gegebenenfalls auf den Ort des Hirntumors schließen.

Vor allem Persönlichkeitsstörungen werden oft nur von den Angehörigen bemerkt. Bei einem langsam wachsenden Hirntumor können Symptome auch fehlen oder sehr spät auftreten.

Kopfschmerzen

Das häufigste und erste Symptom bei einem Hirntumor ist in der Regel der Kopfschmerz. Bei Tumor-Kopfschmerzen gibt es jedoch einige Besonderheiten: Das durchblutete Gewebe um den Hirntumor herum ist angeschwollen (Ödem). In der Nacht befindet sich, bedingt durch die liegende Position, ein höheres Blutvolumen im Kopf als am Tag: Eine Hirnschwellung nimmt deshalb im Lauf der Nacht zu. Der Druck im Gehirn führt typischerweise zu nächtlichen Kopfschmerzen, die sich am Tag wieder bessern. Oft begleiten Übelkeit und Erbrechen diese Kopfschmerzen. Durch einen Hirntumor bedingte Kopfschmerzen werden zudem innerhalb kürzester Zeit stärker. Normale Kopfschmerztabletten sind dann nicht mehr wirksam.

Weiterlesen: Hirntumor: Symptome – Krampfanfälle

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