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Hirnmetastasen

Hirnmetastasen: Definition

Stand: 22. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Hirnmetastasen sind Krebstumoren, die sich im Gehirn als sogenannte Tochtergeschwulste (Metastasen) anderer Krebsarten (z.B. Lungenkrebs) entwickeln. Der Ursprung der Hirnmetastasen ist also ein Tumor, der nicht im Gehirn liegt. Den Ursprungstumor bezeichnen Mediziner daher auch als Primärtumor. Der Primärtumor kann Krebszellen zum Beispiel in die Lymph- oder Blutbahn abgeben – er "streut". Bösartige Zellen können über diesen Weg auch das Gehirn erreichen. Siedeln sich die Krebszellen hier an und vermehren sich, entsteht eine Hirnmetastase. Auch über das Nervenwasser (Liquor), also die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, können sich Tumorzellen verbreiten und sich auf den Hirnhäuten entweder im Bereich des Gehirns oder im Rückenmarkskanal festsetzen.

Generell sind Metastasen ein Zeichen dafür, dass sich eine Tumorerkrankung im fortgeschrittenen Stadium befindet.

Weiterlesen: Hirnmetastasen: Ursachen

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