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Stand: 7. November 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die H1-Antihistaminika der 2. Generation haben gegenüber den Wirkstoffen der 1. Generation eine veränderte chemische Struktur. Sie zieht nach sich, dass sie kaum noch oder gar nicht mehr in der Lage sind, in das zentrale Nervensystem zu gelangen. Aus diesem Grund ist die sedierende Wirkung überhaupt nicht mehr oder nur noch in geringem Maße vorhanden. Trotzdem sollten Sie bei der Einnahme immer mit einer herabgesetzten Reaktionsfähigkeit rechnen.
Folgende H1-Antihistaminika der 2. Generation sind gebräuchlich:
Nebenwirkungen, die bei der Einnahme auftreten können, sind Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Mundtrockenheit und Abgeschlagenheit. Im Verdauungstrakt kann es zu Beschwerden wie Bauchschmerzen, Brechreiz, Übelkeit oder Durchfall kommen.
Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich in Form von Hautveränderungen oder sogenannten anaphylaktischen Reaktionen mit Atemnot äußern. Außerdem treten in einigen Fällen Schnupfen, Rachenentzündungen und Nasenbluten auf. In Einzelfällen kommt es zu Leberfunktionsstörungen und Haarausfall.
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