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Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Der Reibe-Test ist der verträglichste Allergietest. Allerdings sagt ein negatives Testergebnis nicht viel aus. Als "negativ" bezeichnet man Testergebnisse, bei denen sich an der getesteten Hautstelle nach einer bestimmten Wartezeit keine allergische Reaktion zeigt. "Positive" Ergebnisse wie Quaddeln, Hautrötung und Juckreiz sprechen beim Reibe-Test eindeutig dafür, dass die Testsubstanz allergieauslösend ist.
Statt einer kommerziellen Testlösung trägt der Arzt beim Reibe-Test das natürliche Allergen (z.B. Pflanzenextrakte, Hölzer) mithilfe eines Mulltupfers mit mäßigem Druck mehrfach auf die Haut des Unterarms auf. Auf der anderen Unterarmseite verwendet er zum Vergleich eine 0,9-prozentige Kochsalzlösung, die keinerlei Hautreaktion bewirkt. Der Arzt inspiziert und bewertet die Teststelle nach einer Wartezeit von 15 bis 20 Minuten.
Als Allergietest ist der Reibe-Test nur bei Typ-I-Allergien anwendbar, das heißt wenn die allergische Reaktion innerhalb weniger Minuten eintritt, und dabei heftige Reaktionen zu erwarten sind. Zu den Typ-I-Allergien gehören unter anderem der Heuschnupfen, die Insektengiftallergie, die Tierhaarallergie und die Schimmelpilzallergie. Bei anderen Allergietypen und Hauterkrankungen, wie Neurodermitis oder Kontaktekzemen, ist der Reibe-Test als Allergietest ungeeignet.
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