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Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Gegen die akuten Beschwerden von Heuschnupfen (Pollenallergie, Pollinosis) stehen verschiedene Heuschnupfen-Medikamente zur Verfügung. Viele Wirkstoffe gehören zur Gruppe der sogenannten Antihistaminika (z.B. Cetirizin). Auch Lösungen, die sogenannte Glukokortikoide (wirken ähnlich wie Cortisol) enthalten, sind gebräuchlich, etwa der Wirkstoff Betamethason. Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, kennen Ihre Allergie meist so gut, dass sie einschätzen können, wann ihnen die Heuschnupfen-Medikamente am besten helfen.
Vorbeugend, also ehe Heuschnupfen-Symptome auftreten, können auch Heuschnupfen-Medikamente mit dem Wirkstoff Dinatriumcromoglicinsäure zum Einsatz kommen.
Spezielle Hautpflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol, Urea oder Aloe vera können außerdem helfen, allergische Reaktionen wie Juckreiz oder Brennen der Haut zu lindern.
Neben der medikamentösen Therapie kommen bei Heuschnupfen auch alternative Behandlungsverfahren wie Homöopathie und Akupunktur zum Einsatz.
Nach etwa sechs Akupunktur-Behandlungen lässt sich bei manchen Menschen eine Besserung des Heuschnupfens erreichen. Die Akupunktur-Behandlungen werden in der Regel einmal pro Jahr wiederholt.
Bei Heuschnupfen gibt es Ansätze aus dem Bereich der Homöopathie, etwa die sogenannte Gegensensibilisierung (unspezifische Desensibilisierung). Ihre Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt. Bei dieser Form der Eigenbluttherapie entnimmt der Therapeut dem Pollenallergiker Blut, um daraus ein spezielles Medikament herzustellen. Anschließend spritzt er dem Betroffenen das so aufbereitete Blut – ähnlich wie bei der Hyposensibilisierung – in steigender Dosierung.
Während der Pollensaison sind bei einer Pollenallergie zur Therapie außerdem Nasenduschen mit 0,9-prozentiger Kochsalzlösung geeignet, die Beschwerden zu lindern, denn die Lösung spült die allergieauslösenden Pflanzenpollen aus der Nase.
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