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Herzrhythmus­störungen: Ursachen

Veröffentlicht von: Till von Bracht (04. Dezember 2013)

Herzrhythmusstörungen müssen nicht immer krankhafte Ursachen haben – bei Gesunden kommen sie hin und wieder vor, ohne einen Krankheitswert zu haben. Sie können aber auch Zeichen einer Erkrankung sein. So können sie beispielsweise als Folge einer Herzerkrankung auftreten oder durch eine andere Erkrankung ausgelöst werden – etwa eine Schilddrüsenüberfunktion. Zudem können Herzrhythmusstörungen entstehen, wenn der elektrische Impulsgeber gestört ist.

Für Herzrhythmusstörungen kommen zum Beispiel folgende Ursachen infrage:

Bei Herzrhythmusstörungen, die sich in Form eines zu schnellen (tachykarden) Herzschlags äußern, können mögliche Ursachen außerdem auch Stress, zu viel Koffein, Anstrengung und Aufregung sowie Nervosität zu den Ursachen zählen.

WPW-Syndrom

Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom – kurz: WPW-Syndrom – kommt bei Herzrhythmusstörungen ebenfalls als eine der Ursachen infrage. Das WPW-Syndrom beruht auf einer angeborenen Anomalie am Herzen: Zwischen Vorhof und Kammer stört eine überzählige Muskelbrücke (sog. Kent-Bündel) die Reizweiterleitung am Herzen. Dadurch führt das WPW-Syndrom zu tachykarden Herzrhythmusstörungen.

Der Herzfehler ist angeboren. Häufig wird er erst im frühen Erwachsenenalter entdeckt.

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