Startseite > Krankheiten > Herzrhythmusstörungen > Ursachen
Stand: 6. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Herzrhythmusstörungen müssen nicht immer krankhafte Ursachen haben – bei Gesunden kommen sie hin und wieder vor, ohne einen Krankheitswert zu haben. Sie können aber auch Zeichen einer Erkrankung sein.
Für Herzrhythmusstörungen kommen zum Beispiel folgende Ursachen infrage:
Bei Herzrhythmusstörungen, die sich in Form eines zu schnellen (tachykarden) Herzschlags äußern, sind mögliche Ursachen außerdem auch Stress, zu viel Koffein, Anstrengung und Aufregung sowie Nervosität.
Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom – kurz: WPW-Syndrom – kommt bei Herzrhythmusstörungen ebenfalls als eine der Ursachen infrage. Das WPW-Syndrom beruht auf einem Herzfehler: Zwischen Vorhof und Kammer stört eine überzählige Muskelbrücke (sog. Kent-Bündel) die Reizweiterleitung am Herzen. Dadurch führt das WPW-Syndrom zu tachykarden Herzrhythmusstörungen.
Der Herzfehler ist angeboren. Da meist erst im frühen Erwachsenenalter Beschwerden auftreten, wird er aber meist erst dann entdeckt.
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