Herzneurose (Herzphobie, funktionelle Herzbeschwerden)

Herzneurose (Herzphobie, funktionelle Herzbeschwerden)

Herzneurose (Herzphobie, funktionelle Herzbeschwerden): Verlauf

Stand: 14. Juli 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Begibt sich ein Patient mit Herzneurose (Herzphobie, funktionelle Herzbeschwerden) frühzeitig in Behandlung, stabilisiert oder bessert sich sein Zustand meist innerhalb von 12 bis 24 Monaten.

Komplikationen

Bei manchen Patienten mit einer Herzneurose weiten sich bestehende Ängste aus, sodass unter Umständen eine Angst vor der Angst entsteht. Das schränkt den Alltag der Betroffenen oft sehr ein, da sie Situationen, die die vermeintlichen Herzbeschwerden verstärken, noch mehr meiden. Zum Teil geraten die Patienten auf diese Weise in eine soziale Isolation: Kontakte zu Familie, Freunden und Mitmenschen werden immer weniger.

Liegen bereits zum Diagnosezeitpunkt der Herzneurose weitere psychische Erkrankungen vor, kann dies die Therapiedauer verlängern.

Unbehandelt besteht das Risiko, dass die Herzneurose chronisch wird.

Weiterlesen: Herzneurose (Herzphobie, funktionelle Herzbeschwerden): Vorbeugen

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