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Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche)

Diuretika (entwässernde Medikamente)

Stand: 26. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Diuretika fördern die Ausscheidung von Wasser und Natrium durch die Nieren. Ödeme können so schnell ausgeschwemmt werden. Das verringert die Lungenstauung und erleichtert die Atmung. Die verschiedenen Diuretika (sog. Schleifendiuretika, Thiazid-Diuretika und kaliumsparende Diuretika) wirken unterschiedlich stark und setzen an bestimmten Abschnitten der komplex aufgebauten Nieren an. Diuretika werden in der Regel mit einem ACE-Hemmer kombiniert.

Bei schweren Formen der Herzinsuffizienz, die bereits mit ACE-Hemmern, Betablockern und Diuretika behandelt werden, kann der Arzt zusätzlich den Wirkstoff Spironolacton (ein sogenannter Aldosteron-Antagonist) einsetzen.

Digitalis (Herzglykoside, Fingerhut)

Digitalis (etwa Digitoxin) erhöht sowohl die Kontraktionskraft als auch das Schlagvolumen des Herzens. Heute kommt es bei Herzinsuffizienz in der Regel nur noch zusätzlich zu ACE-Hemmern, Betablockern und Diuretika zum Einsatz.

Weiterlesen: Herzinsuffizienz (Herzschwäche): Verlauf

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