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Herzinsuffizienz (Herzschwäche)

Herzinsuffizienz (Herzschwäche): Therapie

Stand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Personen mit schwerer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) benötigen in der Regel eine Therapie im Krankenhaus. Nach der Stadieneinteilung der New-York-Heart-Association (NYHA) zählen Patienten im NYHA-Stadium III und IV dazu. Stadium III liegt vor, wenn Beschwerden schon bei leichter körperlicher Belastung auftreten. Im NYHA-Stadium IV klagen die Betroffenen über Ruhe-Beschwerden – schon geringste körperliche Belastung verschlechtert ihren Zustand. Bei schwerer Herzschwäche sollten sich Betroffene zunächst körperlich schonen: Häufig bessern sich die Beschwerden bereits, wenn man die Bettruhe einhält und seinen Oberkörper hoch lagert.

Besonders bei Wassereinlagerungen (Ödemen) sollte der Betroffene eine kochsalzarme Diät (weniger als 3 Gramm pro Tag) und die vorgegebene Trinkmenge einhalten (Bilanzierung). Je nach Schweregrad der Erkrankung und dem Körpergewicht ist die tägliche Trinkmenge auf ein bis zwei Liter zu begrenzen. Besteht Übergewicht, ist eine dauerhafte Gewichtsreduktion unerlässlich. Auf übermäßigen Genuss von Alkohol sollten Menschen mit Herzinsuffizienz verzichten.

Bei der medikamentösen Therapie der chronischen Herzinsuffizienz setzt der Arzt in erster Linie Wirkstoffe wie ACE-Hemmer, Betablocker und solche aus der Gruppe der entwässernden Medikamente (Diuretika) ein.

Weiterlesen: Herzinsuffizienz (Herzschwäche): Therapie – ACE-Hemmer

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