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Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche): Rechtsherzinsuffizienz:

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (29. Mai 2013)

Bei einer Rechtsherzinsuffizienz lagert sich Wasser im Bereich der Knöchel und Schienbeine ab (Ödeme). Nachts müssen die Erkrankten häufig zur Toilette, da das Wasser dann aus dem Gewebe ins Blut ausgeschwemmt und letztlich über den Urin ausgeschieden wird.

In fortgeschrittenen Fällen der Rechtsherzinsuffizienz kommt es zu Hautödemen im Bereich der Flanken, der Genitalien und des Gesäßes. Da sich das Blut bei der Rechtsherzinsuffizienz vor dem rechten Herzen in die Venen zurückstaut, sind die Halsvenen prall gefüllt (Halsvenenstauung). Zudem staut sich auch in einigen inneren Organen das venöse Blut: Bei der Leber kann dies zu einer erheblichen Vergrößerung des Organs (Stauungsleber) und zu einer Wasseransammlung im Bauch (Aszites) führen. Gelegentlich entzündet sich wegen einer Stauung der Magenvenen die Magenschleimhaut, sodass eine sogenannte Stauungsgastritis entsteht, die mit Appetitlosigkeit und Völlegefühl einhergeht.

Symptome der Rechtsherzinsuffizienz sind:

  • Bein- und Hautödeme
  • nächtliches Wasserlassen durch Ausschwemmen der Ödeme (sog. Nykturie)
  • Halsvenenstauung
  • Lebervergrößerung und Wassersucht (Aszites)
  • Entzündung der Magenschleimhaut mit Appetitlosigkeit und Völlegefühl (Stauungsgastritis)

Es kommt relativ selten vor, dass nur eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz Symptome hervorruft. Meist arbeiten beide Herzkammern nicht mehr ausreichend. Ärzte sprechen dann von einer globalen Herzinsuffizienz, die sich sowohl durch Symptome der Links- als auch der Rechtsherzinsuffizienz bemerkbar macht.






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