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Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche)

Ultraschalluntersuchung des Herzens, EKG und Herzkatheter

Stand: 26. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) hilft, die Auslöser einer Herzinsuffizienz zu ermitteln. Sie ermöglicht dem Arzt, die Struktur und Funktion des Herzens zu prüfen. Außerdem ermöglicht die Echokardiographie etwa Aussagen über die Bewegungsabläufe der Herzklappen und Herzwände sowie der Pumpfunktion des Herzens. Auch kann der Untersucher die Geschwindigkeit messen, mit der das Blut im Herzen fließt.

Die Echokardiographie ist für Diagnose und Behandlung vieler Herzerkrankungen entscheidend. Bei bestimmten Fragestellungen testet der Arzt die Herzfunktion unter Belastung: Der Patient fährt dazu auf einem Fahrrad-Ergometer – gleichzeitig beurteilt der Untersucher das Herz im Ultraschall. Dieses spezielle Verfahren heißt Belastungs-Echokardiographie.

Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Aufzeichnung der Herzströme in Form einer Herzstromkurve, dem Elektrokardiogramm, EKG – hiermit lassen sich mögliche Ursachen der Herzinsuffizienz (z.B. ein Herzinfarkt) ermitteln. Ein unauffälliges EKG spricht gegen eine Herzinsuffizienz.

Auch eine Herzkatheteruntersuchung liefert Informationen über die Entstehung der Herzinsuffizienz. Diese Kontrastmitteluntersuchung von Herzhöhlen und Herzkranzgefäßen per Katheter zieht der Arzt mitunter heran, um festzulegen, welche Therapie am besten geeignet ist.

Weiterlesen: Herzinsuffizienz (Herzschwäche): Therapie

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