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Stand: 18. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Auf die Behandlung im Krankenhaus und den anschließenden Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik oder einem ambulanten Therapiezentrum folgt bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) im weiteren Verlauf eine gründliche Nachsorge: Nach überstandenem Herzinfarkt sind die meisten Betroffenen ihr Leben lang auf Medikamente angewiesen. Zu dieser dauerhaften Nachsorge nach einem Herzinfarkt kommen vor allem folgende Mittel zum Einsatz (wenn nichts gegen ihre Einnahme spricht):
Zur wirksamen Herzinfarkt-Nachsorge ist es außerdem wichtig, einen erhöhten Blutzucker zu behandeln. Die medikamentöse Nachsorge nach einem Herzinfarkt entspricht der Behandlung der koronaren Herzkrankheit (KHK). Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen der eingesetzten Medikamente ist eine regelmäßige und gründliche fachärztliche Überwachung (durch Internisten bzw. Kardiologen) ratsam, um unerwünschte Auswirkungen der Langzeitbehandlung frühzeitig zu erkennen und ihnen gegenzusteuern.
Neben dieser medizinischen Nachsorge nimmt die Lebensumstellung nach einem Myokardinfarkt einen hohen Stellenwert ein, denn: Auf lange Sicht ist es für die Prognose nach einem akuten Herzinfarkt nicht nur von großer Bedeutung, ob sich die Risikofaktoren für weitere Herzinfarkte durch entsprechende Behandlung ausschalten lassen. Entscheidend ist auch, dass die Betroffenen im Verlauf der Nachsorge konsequent auf eine gesunde Lebensweise achten. Die Betroffenen können durch folgende Maßnahmen zur Genesung beitragen:
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