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Herzinfarkt (Myokardinfarkt): Komplikationen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. August 2014)

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) können im weiteren Verlauf verschiedene Komplikationen auftreten:

Das Herz zieht sich – angeregt durch elektrische Reize – zusammen und pumpt Blut in den Körperkreislauf. Bei einem Herzinfarkt kann die elektrische Reizausbreitung an den betroffenen Bereichen gestört sein – bis hin zu schweren Herzrhythmusstörungen. Außerdem kann es an den geschädigten Bereichen zu spindel- oder sackförmigen Erweiterungen (sog. Aneurysmen) kommen, die lebensbedrohliche Komplikationen zur Folge haben: Der Herzmuskel kann reißen (Ruptur) oder es können Blutgerinnsel (Thromben) entstehen.

Von den Menschen, die einen Herzinfarkt nicht überleben, sterben die meisten im frühen Verlauf des Infarkts an plötzlich einsetzenden Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern). Diese können zum Herzstillstand führen. Bei einem Myokardinfarkt mit Herzstillstand muss ein Ersthelfer umgehend mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen. Wer bei Herzstillstand innerhalb von drei bis fünf Minuten eine Herzmassage und Beatmung erhält, kann wieder zum Leben erwachen, sodass eine Überlebenschance besteht.

Es ist daher sehr wichtig, dass sich Angehörige von Menschen mit hohem Herzinfarkt-Risiko in der Herz-Lungen-Wiederbelebung ausbilden lassen, damit im Notfall keine wertvolle Zeit verloren geht.






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