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Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
Herzbeutelentzündung (Perikarditis)Herzbeutelentzündung (Perikarditis): TherapieStand: 17. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Herzbeutelentzündung (Perikarditis) ist es zur Therapie wichtig, sich körperlich zu schonen. Betroffene halten dazu Bettruhe ein. Bestimmte Medikamente helfen, die Beschwerden zu lindern. In einigen Fällen ist eine Operation sinnvoll. Medikamentöse TherapieBei der Herzbeutelentzündung (Perikarditis) richtet sich die medikamentöse Therapie nach den genauen Entzündungsursachen. Bei der häufig auftretenden viralen Herzbeutelentzündung erfolgt die Behandlung der Symptome mit Schmerzmitteln und antientzündlichen Medikamenten. Hierbei kommen in der Regel nicht-steroidale Antiphlogistika und bei unzureichendem Ansprechen Glukokortikoide zum Einsatz. Die Herzinsuffizienz lässt sich durch Diuretika und ACE-Hemmer bessern. Bei der Behandlung der bakteriellen Perikarditis verwendet man zusätzlich Antibiotika. Hat eine Tuberkulose die Herzbeutelentzündung ausgelöst, ist eine kombinierte Therapie mit mehreren Medikamenten, die gegen die auslösenden Bakterien wirken, erforderlich. Bei der gelegentlich nach einem Herzinfarkt auftretenden Perikarditis epistenocardica bekommen Betroffene Acetylsalicylsäure. Bei anderen, sekundären Formen der Herzbeutelentzündung steht die Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund. Die autoimmun ausgelöste Perikarditis wird durch immunschwächende Medikamente wie Glukokortikoide behandelt. Solche Medikamente, setzen die Körperabwehr herab und mildern damit die Immunreaktion gegen eigenes Gewebe. Ist die Entzündung hingegen durch ein Nierenversagen ausgelöst, ist eine Dialyse zur Blutreinigung notwendig. Die tumorbedingte Perikarditis erfordert eine Operation, Chemotherapie oder Strahlenbehandlung. Weiterlesen: Herzbeutelentzündung (Perikarditis): Therapie – Perikardpunktion Das könnte Sie auch interessieren
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