Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Herz-Kreislauf-Erkrankungen > Radfahren

Fit durch Radfahren

Stand: 23. März 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Radfahren bringt Sie nicht nur schnell ans Ziel, der Tritt in die Pedale fördert auch die Gesundheit: Eine halbe Stunde Bewegung am Tag beugt Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Diabetes Typ 2 vor und der Kalorienverbrauch steigt. Durch Radfahren kann man diese Richtlinie leicht umsetzen und der Spaß an der Bewegung bleibt dabei nicht auf der Strecke.

Frau auf einem Fahrrad

Lassen Sie Ihren Drahtesel und Ihre Kniegelenke nicht einrosten. Bewegung tut beiden gut. Beim Radfahren geben die Pedale den Bewegungsablauf für die Beine vor. Auf und ab, kein hin und her. Die Knie haben wenig Möglichkeiten auszuscheren und falsch oder zu stark belastet zu werden. Die Gelenkknorpel werden durch die kreisförmige Bewegung gut mit Sauerstoff versorgt. Radfahren schont somit die Knie vor Knorpelabrieb (Kniearthrose) und schmiert gleichzeitig die Gelenke.

Wenn sich bereits einige Kilo mehr auf die Hüften geschlichen haben, nimmt Ihnen der Drahtesel einen Teil der Last ab. Deshalb ist Radfahren bei Übergewicht (Body-Mass-Index über 25) besonders empfehlenswert. Das gelenkschonende Training verbrennt Kalorien und Fett – dadurch kommt und bleibt der Körper in Form. Radfahren wirkt sich dabei positiv auf die Cholesterinwerte aus – ein Risikofaktor weniger, der für Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) verantwortlich ist.

Radfahren bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung. Der Blutdruck steigt während des Trainings an, langfristig sinkt er aber auf ein niedrigeres Niveau. Das schont das Herz, weil es gegen weniger Widerstand anpumpen muss. Durch das Training wird der Herzmuskel trainiert und besser durchblutet. Die Steigerung der Leistungsfähigkeit beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Auch um die Rückenmuskulatur zu kräftigen, ist Radfahren ein geeigneter Sport. Es versorgt durch körperliche Bewegung die Bandscheibe und stärkt die kleinen Muskeln, die die einzelnen Wirbelkörper stützen. Dies verleiht der Wirbelsäule Stabilität und Verspannungen lösen sich. Wichtig ist beim Radfahren die richtige Haltung: Der Oberkörper sollte leicht nach vorn geneigt sein (15 bis 20 Grad), sodass der Rücken leicht angespannt ist und sich der Schwerpunkt über der Pedalposition befindet. Vor allem die untere Rückenmuskulatur und die unter Wirbelsäule werden durch die Tretbewegung gefestigt. Je stärker die Rückenneigung, desto kräftiger kann der Fahrer in die Pedale treten. Voraussetzung dafür ist aber auch eine stark ausgebildete Rückenmuskulatur. Durch den geneigten Oberkörper sind die Bandscheiben vor Überlastung geschützt. Die Beine können in dieser Position eventuelle Stöße abfedern.

Zu guter Letzt kostet Radfahren Energie. Das senkt auf natürliche Weise den Blutzuckerspiegel, hält gleichzeitig das Körpergewicht in Grenzen und beugt damit Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) vor.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Radfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erfahren Sie im Überblick mehr rund ums Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen von A-Z. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.