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Vorhofflimmern

Formen

Stand: 26. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Vorhofflimmern erfolgt per Definition nach international anerkanntem Standard eine Einteilung in folgende Formen:

  • akutes (neu aufgetretenes) Vorhofflimmern
  • anfallsartiges (paroxysmales) Vorhofflimmern mit einer Dauer von unter 48 Stunden
  • persistierendes Vorhofflimmern mit einer Dauer von mehr als 48 Stunden
  • dauerhaftes (permanentes) Vorhofflimmern ohne Rückspringen in den normalen Herzrhythmus (Sinusrhythmus)

Im Gegensatz zum Vorhofflimmern sind beim Vorhofflattern die Vorhöfe gleichförmig erregt (mit einer Flatterfrequenz von 250 bis 350 Kontraktionen pro Minute), wobei die Pumpleistung der Vorhöfe aber ebenfalls herabgesetzt ist.

Häufigkeit

In Deutschland sind insgesamt etwa eine Million Menschen von einem Vorhofflimmern betroffen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit dieser Herzrhythmusstörung zu: Bei den über 60-Jährigen tritt sie bei etwa vier Prozent auf, bei den über 80-Jährigen ist sogar von einem Anteil von rund zehn Prozent auszugehen.

Der Grund dafür, dass die Häufigkeit von Vorhofflimmern mit steigendem Alter zunimmt, sind die im Alter vermehrt auftretenden Begleiterkrankungen des Herzens oder der Gefäße, wie beispielsweise eine koronare Herzkrankheit oder Bluthochdruck. Diese begünstigen das Entstehen von Vorhoffflimmern.

Weiterlesen: Vorhofflimmern: Ursachen

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