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Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Thrombose, also einem Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel (Thrombus), kann es im Verlauf zu verschiedenen Komplikationen kommen.
Die am meisten gefürchtete Komplikation ist die Ausbildung einer Embolie . Diese entsteht, wenn sich das Blutgerinnsel löst und mit dem Blut fortgeschwemmt wird. Das Gerinnsel kann über das Blut in die Lunge (Lungenembolie) oder in das Gehirn (Schlaganfall) gelangen und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Bei einigen Betroffenen mit einer Thrombose im Oberschenkel (sog. proximale Beinvenenthrombose) kommt es zu einer Lungenembolie.
Eine ebenfalls ernst zu nehmende und lebensbedrohende Komplikation besteht, wenn Bakterien das Blutgerinnsel besiedeln und sich diese auf dem Blutweg ausbreiten (Blutvergiftung).
In vielen Fällen entwickelt sich ein sogenanntes postthrombotisches Syndrom – auch "chronisch venöse Insuffizienz" genannt. Darunter versteht man eine bleibende Venenschwäche mit den entsprechenden Folgen:
Krampfadern entstehen, wenn das betroffene Gefäß verschlossen bleibt. Dann bilden sich Umgehungswege über die oberflächlichen Venen. Ist der Blutabstrom – besonders aus den Beinen – dauerhaft behindert, können sich dadurch Geschwüre (Ulcus cruris) bilden: Das sogenannte offene Bein. Ein offenes Bein heilt in der Regel eher schlecht ab.
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