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Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Thrombose, bei der ein Blutgerinnsel (Thrombus) ein Gefäß verschließt, ist in der Regel auf folgende Ursachen zurückzuführen:
Diese drei ursächlichen Mechanismen nennt man auch Virchow-Trias, benannt nach dem Arzt Rudolf Virchow, der diese bereits 1856 beschrieben hatte.
Bei einer Thrombose der Venen (auch venöse Thrombose oder Phlebothrombose genannt) sind die Ursachen meist ein verlangsamter Blutfluss und eine erhöhte Gerinnungsneigung. Die seltenere Thrombose der Arterien (auch arterielle Thrombose genannt) entsteht vor allem durch eine Schädigung der Gefäßwand. Solch eine Schädigung ist meist eine Folge der Arteriosklerose, bei der sich Bindegewebe, Blutfette und Kalk an den Gefäßwänden ablagern. Diese Ablagerungen heißen in der Fachsprache Plaques. Wenn die Plaques aufbrechen (Plaqueruptur), kann sich an diesen Stellen durch Blutgerinnungsreaktionen ein Blutgerinnsel auflagern und das Gefäß verschließen.
Verschiedene Risikofaktoren können das Entstehen eines Blutgerinnsels begünstigen:
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