Startseite > Krankheiten > Herz-Kreislauf-Erkrankungen > Niedriger Blutdruck (Hypotonie) > Therapie
Stand: 17. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Wenn ein dauerhaft zu niedriger Blutdruck (bzw. eine primäre Hypotonie) vorliegt, sind zur Therapie Medikamente meist weniger hilfreich als eigene Maßnahmen. Wenn Sie diese Allgemeinmaßnahmen konsequent befolgen, können Sie auch ohne medikamentöse Behandlung mit einer Besserung Ihrer Beschwerden rechnen.
Nur wenn Ihr niedriger Blutdruck und die entsprechenden Beschwerden trotzdem fortbestehen, sind zur Therapie Medikamente notwendig. Bei der medikamentösen Hypotonie-Behandlung kommen am häufigsten Mineralkortikoide (Fludrokortison), Ergotaminabkömmlinge (Dihydroergotamin) oder Sympathomimetika (Etilefrin) zum Einsatz. Welches Medikament Sie verordnet bekommen, hängt unter anderem davon ab, wodurch Ihr niedriger Blutdruck entstanden ist.
Wenn Ihr zu niedriger Blutdruck beispielsweise durch eine bestehende Grunderkrankung (z.B. Unterfunktion der Schilddrüse oder Herz-Kreislauf-Erkrankung), die Einnahme bestimmter Medikamente, schwere Blutungen oder Flüssigkeitsverlust bedingt ist (wenn Sie also eine sekundäre Hypotonie haben), sind zur Therapie entsprechende auf die Ursachen abzielende Maßnahmen sinnvoll.
Weiterlesen: Niedriger Blutdruck (Hypotonie): Verlauf
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