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Stand: 20. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Nach einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) hängen die Folgen und der weitere Verlauf der Erkrankung davon ab, welche Hirnregion geschädigt wurde und wie groß das Ausmaß dieser Schädigung ist. Eine frühzeitig begonnene Therapie kann den Verlauf günstig beeinflussen und Komplikationen vermeiden. Sie ist deshalb entscheidend, damit es dem Betroffenen nach einem Schlaganfall bald besser geht.
Wie sich ein Schlaganfall im weiteren Verlauf auswirkt, ist sehr unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen sind die Symptome kaum merklich, andere sind dagegen bettlägerig und pflegebedürftig. Unterschiedlich stark ausgeprägte Schlaganfall-Folgen wie Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen können die Patienten zeitlebens begleiten. Der Schlaganfall ist daher auch die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter.
Generell gilt: Ein Schlaganfall ist eine lebensbedrohliche Erkrankung – eine gute medizinische Versorgung, Vorsorgemaßnahmen und eine gesundheitsbewusste Lebensweise verbessern die Prognose aber deutlich. In Deutschland überleben etwa 80 Prozent einen ersten Schlaganfall, davon rund ein Drittel ohne schwerwiegende bleibende Schäden.
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