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Stand: 26. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche) stellt der Arzt eine erste Verdachts-Diagnose in der Regel anhand der berichteten Beschwerden und nach einer körperlichen Untersuchung.
Mit einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs lässt sich insbesondere in Notfallsituationen schnell eine schwere Herzinsuffizienz erkennen. Richtungsweisend sind Röntgenbefunde wie eine sogenannte Lungenstauung, Pleuraergüsse oder eine Herzvergrößerung. Bei einem Pleuraerguss sammelt sich Flüssigkeit in dem Raum zwischen Brustkorb und Lunge (sog. Pleuraspalt).
Um bei Verdacht auf Herzinsuffizienz die genaue Diagnose stellen oder ausschließen zu können, bestimmt der Arzt zudem die Konzentration eines speziellen Eiweißes im Blut: Die Herzkammern setzen das sogenannte natriuretische Peptid, kurz BNP (engl. brain natriuretic peptide) frei, wenn die Kammern gedehnt werden. Nimmt die Herzinsuffizienz zu, steigt auch der BNP-Wert im Blut an – ein niedriger Wert bei einem unbehandelten Patienten schließt eine Herzinsuffizienz weitgehend aus. Verschiedene Faktoren beeinflussen diesen Wert, etwa Alter, Geschlecht, Gewicht und verschiedene Erkrankungen. Daher sollte der Arzt den BNP-Wert nur zusammen mit den Ergebnissen der anderen Untersuchungen beurteilen.
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