Startseite > Krankheiten > Herz-Kreislauf-Erkrankungen > Herzbeutelentzündung (Perikarditis) > Verlauf
Stand: 16. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Herzbeutelentzündung (Perikarditis) ist die Prognose in der Regel gut. Nur selten entwickeln sich bei einem Herzbeutelerguss größere Mengen an Flüssigkeit und damit eine Perikardtamponade. Ebenso ist eine Perikarditis constrictiva selten, welche eine eher ungünstige Prognose hat. Allerdings tritt die sogenannte idiopathische Form der Herzbeutelentzündung, die ohne erkennbare Ursachen entsteht, manchmal erneut auf und kann chronisch verlaufen. Dann treten mitunter über Jahre hinweg immer wieder Brustschmerzen und Fieber auf. Häufig führen diese wiederkehrenden Beschwerden zu einer falschen Diagnose.
Die bakterielle Herzbeutelentzündung kann in einigen Fällen eine ungünstige Prognose haben – die Erkrankung kann dann lebensgefährlich verlaufen, wenn die verabreichten Medikamente (Antibiotika) nicht oder nicht ausreichend wirken. Neben der tuberkulösen und tumorbedingten Herzbeutelentzündung hat die bakterielle Perikarditis die höchste Tendenz, als Komplikation eine Perikardtamponade auszubilden.
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