Gestose (hypertensive Schwangerschafts- erkrankung)

Gestose (hypertensive Schwangerschaftserkrankung)

Gestose (hypertensive Schwangerschaftserkrankung): Definition

Stand: 26. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Begriff Gestose (hypertensive Schwangerschaftserkrankung) bezeichnete früher alle Erkrankungen, die durch eine Schwangerschaft ausgelöst oder verstärkt wurden. Schwangerschaftserkrankungen wurden eingeteilt in Frühgestosen (Morgenübelkeit, vermehrte Speichelbildung) und Spätgestosen (Bluthochdruck, Präeklampsie).

Nach mancher Definition steht der Begriff "Gestose" auch als Synonym für die sogenannte Präeklampsie, eine Unterform der Schwangerschaftserkrankungen, die zu hohem Blutdruck führen.

Mittlerweile umfasst der Begriff Gestose die sogenannten hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen (ehemals Spätgestosen), also Krankheiten, die bedingt durch die Schwangerschaft entstehen oder verstärkt werden und zugleich mit einem erhöhten Blutdruck einhergehen. Der erste Messwert muss bei wiederholter Messung in Ruhe höher als 140 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) und / oder der zweite Wert höher als 90 mmHg sein. Aufgrund der typischen Symptome wie Ödeme (engl. Edema), eine erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie) und Bluthochdruck (Hypertonie) sprach man früher häufig auch von EPH-Gestosen.

Man unterscheidet folgende Formen der Gestose:

Weiterlesen: Gestose (hypertensive Schwangerschaftserkrankung): Definition – Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck

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