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Stand: 29. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie) hängen Verlauf und Prognose vor allem von der Lungendurchblutung ab. Nach Korrekturoperation der Fallot-Tetralogie ist die Lebenserwartung nach der Operation insgesamt gut. Die Sterblichkeit bei der Operation beträgt unter drei Prozent im Kindesalter, im Erwachsenenalter bis zu neun Prozent. Die Langzeitprognose ist gut: Untersuchungen haben gezeigt, dass nach 30 Jahren über 90 Prozent und nach 40 Jahren über 75 Prozent der Menschen mit fallotscher Tetralogie leben.
Mögliche Komplikationen nach einer operativen Korrektur der Fallot-Tetralogie sind Herzrhythmusstörungen unmittelbar nach dem Eingriff, die Entwicklung eines Hochdrucks in den Lungengefäßen und die Verschlechterung der Herzfunktion. In manchen Fällen ist dann ein zweiter operativer Eingriff erforderlich.
Nachuntersuchungen und regelmäßige Kontrollen durch den Kinderkardiologen müssen bei der Fallot-Tetralogie ein Leben lang erfolgen, ebenso wie die Vorbeugung von Herzentzündungen (Endokarditisprophylaxe).
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