Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Herz-Kreislauf-Erkrankungen > Durchblutungsstörungen > Definition

Forum

Durchblutungs- störungen

Porträt Dr. Jan-Peter Siegers Forenexperte: Dr. Jan-Peter Siegers Forum Durchblutungsstörungen
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen: Definition

Stand: 14. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Durchblutungsstörungen sind – meist durch verengte oder verstopfte Arterien entstandene – Behinderungen des Blutflusses, was zu einer schlechteren Versorgung der betroffenen Körperbereiche mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut führt: Eine gute Durchblutung ist notwendig, um die Organe und Gewebe mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Darüber hinaus nimmt das Blut Substanzen auf beziehungsweise gibt diese ab, damit Organe und Gewebe optimal arbeiten können. Andere Substanzen wiederum, zum Beispiel Kohlendioxid, transportiert das Blut aus den Organen wieder ab. Grundsätzlich gilt: Je weniger Sauerstoff ein Organ erhält, desto weniger leistungsfähig ist es. Die Fähigkeit der Zellen, ohne Sauerstoff zu überleben, unterscheidet sich von Organ zu Organ, sodass sich auch eine massive Durchblutungsstörung unterschiedlich auswirkt: Während das Gehirn nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überlebt, können Niere und Leber drei bis vier Stunden und das ruhende Herz sogar mehrere Stunden überleben.

Sauerstoffmangel entsteht, wenn ein bestimmter Bereich nicht ausreichend durchblutet ist. Ist infolge dieser Durchblutungsstörungen ein gewisser Grad des Sauerstoffmangels erreicht, kommt es zu einer Funktionsstörung, die sich jedoch wieder zurückbilden kann – so zum Beispiel die Lähmung eines Beins. Hält der Sauerstoffmangel länger an, stirbt das betroffene Gewebe ab: Es entstehen beispielsweise ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder Raucherbein.

Durchblutungsstörungen können entweder plötzlich (akut) oder auch sehr langsam (chronisch) an jeder Stelle im Körper entstehen.

Häufigkeit

Durchblutungsstörungen zeigen mit steigendem Lebensalter eine zunehmende Häufigkeit: Bei den 60- bis 70-Jährigen beträgt sie zehn Prozent. Männer haben viermal häufiger eine gestörte Durchblutung als Frauen. Meist betrifft eine Durchblutungsstörung die Beine, seltener die Arme. Noch seltener kommt es zu Störungen der Darmversorgung oder anderen Sonderformen.

Weiterlesen: Durchblutungsstörungen: Ursachen

Das könnte Sie auch interessieren

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erfahren Sie im Überblick mehr rund ums Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen von A-Z. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.