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Thrombose, Blutgerinnsel

Blutgerinnsel: Diagnose

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Wenn aufgrund der Beschwerden der Verdacht auf eine Thrombose, also einen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel (Thrombus), besteht, muss der Arzt die Diagnose mit bildgebenden Verfahren sichern. Da der Therapie-Erfolg entscheidend davon abhängt, wie lange das Blutgerinnsel schon besteht, sollten diese Untersuchungen rasch erfolgen.

Um ein Blutgerinnsel auszuschließen, kann der Arzt die Konzentration der sogenannten D-Dimere im Blut bestimmen. D-Dimere entstehen bei der Spaltung von Fibrin, einem wichtigen Eiweiß der Blutgerinnung. Die Konzentration der D-Dimere steigt im Falle einer Thrombose an, aber auch durch andere Umstände. Von einem erhöhten Wert kann man deshalb nicht automatisch auf ein Blutgerinnsel schließen.

Um eine Thrombose nachzuweisen beziehungsweise auszuschließen, sind spezielle Ultraschalluntersuchungen (Kompressionssonographie, Dopplersonographie) geeignet. Auch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel (Phlebographie) eignet sich bei einer Thrombose zur Diagnose. Sie gilt als sicheres Verfahren. Aufgrund der Strahlung und der Verabreichung von Röntgenkontrastmitteln ist jedoch die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) das Diagnoseverfahren erster Wahl.

Weiterlesen: Blutgerinnsel: Therapie

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