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Blutdruck

Regulation des Blutdrucks

Stand: 18. März 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Blutdruckzentren in Zwischenhirn, verlängertem Mark (Medulla oblongata) und Rückenmark regulieren den Blutdruck. Unter anderem haben vielzählige Hormone, wie Schilddrüsenhormone, Kortisol, Insulin, Histamin und Adrenalin, einen Einfluss auf diese Blutdruckzentren. Störungen im Hormonhaushalt, wie zum Beispiel bei einer Schilddrüsenunterfunktion, Schilddrüsenüberfunktion oder einem Cushing-Syndrom (Überschuss an Kortisol, Hyperkortisolismus), können daher auch den Blutdruck beeinflussen.

Ebenso wirkt sich der Salzhaushalt auf den Blutdruck aus: Salz bindet Wasser – daher erhöht eine hohe Salzkonzentration im Blut das Blutvolumen. Das wiederum führt dazu, dass das Herz mehr Volumen befördern muss und kräftiger schlägt. Dauerhaft vermehrter Konsum von Kochsalz kann daher bei Menschen, die empfindlich darauf reagieren, zu einem anhaltend erhöhten Blutdruck führen. Aus diesem Grund sollten Menschen mit Bluthochdruck ihren Salzkonsum möglichst einschränken, um ihre Werte zu senken (nicht mehr als 6 Gramm Kochsalz pro Tag).

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