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Herz-Lungen-MaschineStand: 30. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesDie Herz-Lungen-Maschine ermöglicht Operationen am "offenen Herzen". Dazu gehören zum Beispiel Eingriffe, bei denen angeborene Herzfehler korrigiert werden, Operationen an der Hauptschlagader sowie Herz- und Lungentransplantationen. Während einer Operation am "offenen Herzen" öffnet der Herzchirurg die Herzkammern, die Herzvorhöfe oder die großen Blutgefäße, die direkt am Herz ansetzen. Es ist wichtig, dass dabei das Herz nicht schlägt und auch kein Blut durch das Herz fließt. Dazu müssen das Herz und die Lunge vom normalen Blutkreislauf abgekoppelt werden. Ihre Funktion übernimmt während dieser Zeit die Herz-Lungen-Maschine. Weil das Blut dabei teilweise außerhalb des Körpers (extrakorporal) zirkuliert, nennt man diesen Vorgang auch extrakorporale Zirkulation oder kardiopulmonaler Bypass. Bei der extrakorporalen Zirkulation wird das Blut, das normalerweise durch die Hohlvenen zum Herzen fließt, in die Herz-Lungen-Maschine geleitet. Die Herz-Lungen-Maschine erfüllt dabei mehrere Aufgaben:
Bevor und während der Patient an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen ist, erhält er Heparin ein Medikament, das die Blutgerinnung hemmt. Dies ist wichtig, damit sich in den Schläuchen und im Oxygenator keine Blutgerinnsel bilden, welche die Herz-Lungen-Maschine verstopfen. Sobald die Operation beendet und der Patient nicht mehr von der Herz-Lungen-Maschine abhängig ist, spritzt der Arzt ein Gegenmittel zum Heparin, um die normale Blutgerinnung wieder herzustellen und das Risiko von starken Nachblutungen zu verringern. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaHerz-Lungen-Maschine
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