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Hepatitis DHepatitis D: DefinitionStand: 15. Mai 2009Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Hepatitis D (griech. hépar, hépatos = Leber, -itis = Entzündung) handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Leber, welche die Leberzellen schädigt und die Organfunktion stört. Hervorgerufen wird sie durch eine Infektion mit dem Hepatitis-D-Virus (HDV). HäufigkeitHepatitis D ist in Deutschland eher selten. Nur etwa fünf Prozent der Personen, die Hepatitis-B-Virus-Träger sind, sind zusätzlich von einer Hepatitis-D-Infektion betroffen. Im Jahr 2007 wurden 9 Hepatitis-D-Erkrankungen in Deutschland gemeldet. Im südeuropäischen Mittelmeerraum ist die Infektionsrate höher, ebenso in Nordafrika, im mittleren Osten und in Südamerika. RechtlichesJede Hepatitis-D-Infektion ist laut Infektionsschutzgesetz eine meldepflichtige Erkrankung. Die namentliche Meldung durch den behandelnden Arzt muss bei Verdacht auf eine Hepatitis D, bei Vorliegen einer – labortechnisch bestätigten – Erkrankung und im Todesfall erfolgen. Weiterlesen: Hepatitis D: Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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