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Hepatitis B(Stand: 30. Juni 2010) Hepatitis B ist eine ansteckende, meldepflichtige Leberentzündung, für die eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) verantwortlich ist. Die meisten HBV-Infektionen zeigen einen günstigen Verlauf und heilen von alleine. Die Übertragung der Hepatitis-B-Viren erfolgt über das Blut oder andere Körperflüssigkeiten wie Sperma. Mehr als die Hälfte aller Fälle von Hepatitis B in Deutschland ist auf sexuelle Übertragung zurückzuführen, weshalb man die Hepatitis B auch als Geschlechtskrankheit bezeichnet. Spätestens sechs Monate nach der Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus treten Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht auf. Bei einer akuten Hepatitis B ist eine auf die Symptome ausgerichtete Behandlung (z.B. mit Bettruhe und Verzicht auf Alkohol) in der Regel ausreichend: Meist stellt sich die Heilung dann von selbst ein. In bis zu zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B jedoch in eine chronische Verlaufsform über, wobei schwerwiegende Komplikationen auftreten können. Als Therapie kommen dann Interferon Alpha und spezielle Mittel gegen Viren (sog. Virostatika) zum Einsatz. Zur Vorbeugung sind die Schutzimpfung gegen Hepatitis B und allgemeine Vorsichtsmaßnahmen empfehlenswert. Weiterlesen: Hepatitis B: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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