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Hepatitis B

(Stand: 12. Mai 2009)

Hepatitis B ist eine meldepflichtige Entzündung der Leber, die durch eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) hervorgerufen wird.

Der Krankheitserreger wird über das Blut oder andere Körperflüssigkeiten wie Sperma übertragen. Mehr als die Hälfte aller HBV-Infektionen gehen in Deutschland auf sexuelle Übertragung zurück. Nach einer Inkubationszeit von bis zu sechs Monaten treten bei einer Hepatitis B Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht auf.

In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in einen chronischen Verlauf über, wobei schwerwiegende Komplikationen auftreten können. Als Therapie werden Interferon-Alpha und spezielle Mittel gegen Viren (Virostatika) eingesetzt. Zur Vorbeugung werden die Schutzimpfung und allgemeine Vorsichtsmaßnahmen empfohlen.

Weiterlesen: Hepatitis B: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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