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Helicobacter-pylori-Infektion

Helicobacter-pylori-Infektion: Therapie

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Führt eine Helicobacter-pylori-Infektion zu hartnäckigen Beschwerden, ist eine Therapie mit Medikamenten ratsam. Die eingesetzten Wirkstoffe bekämpfen die Bakterien und sorgen dafür, dass Helicobacter pylori aus der Magenschleimhaut verschwindet (sog. Eradikation). Häufigste Therapieform ist dabei die sogenannte Triple-Therapie.

Die Triple-Therapie umfasst in der Regel zwei verschiedene Antibiotika, gegen die Helicobacter pylori empfindlich ist. Die antibiotische Behandlung erfolgt mit Clarithromycin und Metronidazol (alternativ Amoxicillin). Das dritte Arzneimittel ist ein Protonenpumpenhemmer, bei dem es sich meist um Wirkstoffe wie Omeprazol, alternativ um Pantoprazol, handelt. Protonenpumpenhemmer sind bei Helicobacter-pylori-Infektion ein wichtiger Teil der Therapie, da sie die Ausschüttung von Magensäure verringern und dadurch den pH-Wert im Magen anheben, was die Beseitigung des Bakteriums unterstützt.

Eine andere Arzneimittel-Kombination, die bei Helicobacter-pylori-Infektion als Behandlung infrage kommt, ist die Vierfach-Therapie. Sie besteht aus den drei Antibiotika Clarithromycin, Amoxicillin und Metronidazol sowie einem Protonenpumpenhemmer.

Weiterlesen: Helicobacter-pylori-Infektion: Verlauf

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