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Helicobacter-pylori-Infektion
Helicobacter-pylori-InfektionHelicobacter-pylori-Infektion: DefinitionStand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Helicobacter-pylori-Infektion ist eine Besiedlung des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Sie kommt beim Menschen weltweit je nach Nationalität und Volksgruppenzugehörigkeit unterschiedlich häufig vor. So sind in den sogenannten Entwicklungsländern beispielsweise 80 Prozent der 20 bis 30-Jährigen mit Helicobacter pylori infiziert – in Industrieländern wie Deutschland ist die Infektion seltener und nimmt aufgrund des gehobenen Lebensstandards immer mehr ab. Auch das Alter spielt eine Rolle: Je älter ein Mensch ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass er das Bakterium in sich trägt. Eine Helicobacter-pylori-Infektion ruft eine chronische Magenschleimhautentzündung (Gastritis) hervor, die allerdings nicht bei allen Infizierten auch zu schwerwiegenden Symptomen führen muss. Jedoch kann Helicobacter pylori Ursache für viele Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sein:
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