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HarnwegsinfektHarnwegsinfekt: DiagnoseStand: 23. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einem Harnwegsinfekt erfolgt die Diagnose anhand der angegebenen Beschwerden und einer körperlichen Untersuchung. Außerdem sind bei einer Urinuntersuchung mithilfe von Urinteststreifen Bakterien und weiße Blutkörperchen (Leukozyten) als Hinweis auf eine Entzündung nachweisbar. Zusätzlich kann der Arzt die Nieren, die Harnblase und (bei Männern) die Prostata in einer Ultraschalluntersuchung überprüfen. Um die Erreger des Harnwegsinfekts zu bestimmen, nimmt er außerdem Abstriche. Bei den zur Harnwegsinfekt-Diagnose eingesetzten Ultraschalluntersuchungen lassen sich teilweise Veränderungen an den Nieren erkennen. Oft sind die Ursachen für die Harnwegsinfektion (wie z.B. Nierensteine oder Blasensteine, Anomalien, Tumoren oder Prostatavergrößerungen) erkennbar. Ein Rückfluss von Harn ist durch eine Röntgenaufnahme der Nieren mit Kontrastmittel feststellbar. Während einer Schwangerschaft, nach operativen Eingriffen am harnableitenden System sowie nach begonnener Einnahme von Antibiotika entwickeln sich oft Harnwegsinfekte, ohne dass bei der Diagnose ein Erreger nachweisbar ist. Bei einem einfachen Harnwegsinfekt sind die Blutwerte und Ultraschalluntersuchungen unauffällig. Bei einer Nierenbeckenentzündung sind die Blutwerte verändert: Die Anzahl weißer Blutkörperchen ist erhöht und die Blutsenkung ist beschleunigt. Weiterlesen: Harnwegsinfekt: Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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